Obwohl Pflegekräfte um die Bedeutung gesundheitsfördernder Maßnahmen wissen, wenden sie dieses Wissen möglicherweise nicht auf ihre eigene Selbstfürsorge an. Die mit dem Pflegeberuf verbundene Arbeitsbelastung, Schichtarbeit und lange Arbeitszeiten können dazu führen, dass Pflegekräfte ungesunde Gewohnheiten entwickeln, wie beispielsweise Schlafmangel und ungesunde, kurzfristige Ernährung. Dies kann wiederum zu Burnout und Unzufriedenheit im Beruf führen und sich negativ auf ihre körperliche, emotionale und mentale Gesundheit auswirken.

5 wichtige Tipps für Pflegekräfte, um gesund zu bleiben

Wenn Pflegekräfte gesund bleiben, verbessern sich ihre Leistungsfähigkeit und Produktivität, die Qualität der Pflege steigt, Burnout nimmt ab und die Arbeitszufriedenheit nimmt zu. Hier sind fünf wichtige Tipps für Pflegekräfte, um gesund zu bleiben.

1. Erwägen Sie die Vorbereitung von Mahlzeiten (Meal Prep)

Krankenpflegekräfte arbeiten oft lange und ihre Dienstpläne sind anspruchsvoll und ändern sich ständig. Das macht es schwierig, jedes Mal frische Mahlzeiten zuzubereiten und kann zu ungesunden Essgewohnheiten und dem Verzehr von Fertiggerichten führen. Wenn Sie Ihre Mahlzeiten im Voraus zubereiten, können Sie sich auf gesundes Essen verlassen, das nicht viel Kochzeit benötigt. Dies kann besonders hilfreich sein, wenn Sie Online-Weiterbildungen wie beispielsweise Masterstudiengänge zur Fachkrankenpflegerin für Pflegekräfte (MSN to FNP), um Ihre Karriere neben dem Beruf voranzutreiben, da Sie dadurch Zeit zum Lernen sparen.

Die Zubereitung von Mahlzeiten ermöglicht es Ihnen, die richtige Balance aus Kohlenhydraten, gesunden Fetten und Proteinen zu erhalten und so die optimale Nährstoffversorgung für Konzentration und Energie sicherzustellen. Da Sie als Pflegekraft ständig mit verschiedenen Krankheiten konfrontiert sind, liefert Ihnen die Mahlzeitenvorbereitung wichtige Nährstoffe wie Zink, Vitamin C und Vitamin D zur Unterstützung Ihres Immunsystems.

2. Achten Sie auf eine gute Schlafhygiene

Schlafmangel gefährdet Ihr Wohlbefinden als Pflegekraft und beeinträchtigt Ihre Fähigkeit, Patienten eine qualitativ hochwertige Versorgung zu bieten. Er verstärkt zudem Angstzustände, Depressionen, Panikattacken und Niedergeschlagenheit und trübt Ihr Urteilsvermögen. Eine gute Schlafhygiene erhöht die Wahrscheinlichkeit für erholsamen Schlaf und steigert somit Produktivität, Lebensqualität sowie körperliches und seelisches Wohlbefinden.

Es fördert außerdem die Muskelregeneration, stärkt das Immunsystem, steigert das Energieniveau und trägt zu einem ausgezeichneten Gedächtnis bei. Um einen gesunden Schlaf zu gewährleisten, sollten Sie vor dem Schlafengehen auf Alkohol verzichten (oder nur sehr wenig konsumieren), keinen Sport treiben, tagsüber keine Nickerchen machen, keine schweren Mahlzeiten zu sich nehmen und auf Koffein verzichten.

3. Regelmäßig Sport treiben

Bewegungsmangel erhöht das Risiko für Erkrankungen wie Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes, koronare Herzkrankheit und Übergewicht. Regelmäßige Bewegung hingegen kann helfen, diesen Krankheiten vorzubeugen, die für Ihren anspruchsvollen Beruf notwendige körperliche Ausdauer zu erhalten, psychischen Problemen vorzubeugen und sicherzustellen, dass Sie stark genug sind, um anstrengende Tätigkeiten wie das Heben und Bewegen von Patienten ohne Verletzungsrisiko auszuführen.

Sie können Aerobic und Krafttraining in Ihr Trainingsprogramm integrieren. Körperliche Aktivität ist zwar hervorragend für die geistige und körperliche Gesundheit, doch kann die Integration in Ihren Pflegealltag eine Herausforderung sein. Es gibt jedoch Möglichkeiten, sie unterzubringen.

4. Achten Sie auf ein gesundes Gleichgewicht zwischen Berufs- und Privatleben

Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist im Pflegeberuf unerlässlich. Sie sorgt für besseres Stressmanagement, beugt Burnout vor, verbessert die körperliche und seelische Gesundheit und gibt Ihnen Zeit für die schönen Dinge des Lebens. Um eine gesunde Work-Life-Balance zu erreichen, sollten Sie Ihre berufliche und persönliche Weiterentwicklung fördern, Ihr Zeitmanagement optimieren, gesunde Beziehungen pflegen und Ihre Prioritäten kennen.

5. Regelmäßige Gesundheitschecks einplanen

Regelmäßige Gesundheitschecks sind für Pflegekräfte unerlässlich, um gesund zu bleiben. Sie dienen der Vorsorge und helfen, mögliche Gesundheitsprobleme frühzeitig zu erkennen, wodurch die Chancen auf eine bessere Behandlung steigen. Im Rahmen dieser Untersuchungen kann Ihr Arzt Ihnen Tipps zur Verbesserung Ihrer Gesundheit geben.

Endnote

Angesichts der hohen Anforderungen im Pflegeberuf kann es eine Herausforderung sein, einen gesunden Lebensstil beizubehalten. Die folgenden Tipps können Ihnen jedoch helfen, gesund zu bleiben.

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3 Quellen

Wir werten veröffentlichte medizinische Forschungsergebnisse aus angesehenen Fachzeitschriften aus, um zu unseren Schlussfolgerungen über ein Produkt oder ein Gesundheitsthema zu gelangen. Dies gewährleistet höchste wissenschaftliche Genauigkeit.

[1] SINNVOLLE ARBEIT BEGINNT BEI UINDY: https://onlinenursing.uindy.edu/programs/online-msn-fnp
[2] Warum ist Schlafhygiene für Pflegekräfte wichtig? https://nursesgroup.co.uk/sleep-hygiene-nurses
[3] Grundlegender Leitfaden zu Nahrungsergänzungsmitteln für eine gesunde Darmbarrierefunktion: https://informatics.org/health-fitness/basic-guide-on-the-supplements-for-healthy-gut-barrier-function/
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Chloe Davis, MS, RD, LDN, CSN

Chloe Davis, MS, RD, LDN, CSN ist eine in Neuengland ansässige, staatlich anerkannte Ernährungsberaterin und Inhaberin von NutriTrain, LLC. [